Mittlerweile haben sich die »InhaltsVerwaltungsSysteme« (lineare Übersetzung) im Internet durchgesetzt. Ziel ist es, dass die Kunden ihre Webseiten selbst pflegen können, Inhalte einfügen etc.
Die Fülle an frei verfügbarer Software konkurriert hier mit Eigenlösungen von Unternehmen. Die Agentur PrueferPR unterstützt OpenSource Software. Die Kostenersparnis wird direkt an den Kunden weitergegeben. Wichtig ist hier eine aktive Unterstützung von Tausenden von Entwicklern, die sehr schnell auf aktuelle Herausforderungen reagieren, wie z.B. gegen neue Methoden von Webseitenmanipulation oder aber auch technische Lösungen. Content Management Systeme sind modular aufgebaut mit Erweiterungen, den sogenannten Plugins. Dadurch kann die Webseite individuell auf Ihre Bedürfnisse angepasst werden.
Ein CMS ist meist nur dann sinnvoll, wenn Inhalte häufig aktualisiert werden, neue Inhalte oder Bilder hochgeladen werden und die Webseitenstruktur sich mehrmals ändern wird. Wichtig ist, dass eine Mitarbeiterin oder Mitarbeiter für das CMS verantwortlich ist und die nötige Zeit investiert. Die Webseite der Agentur PrueferPR ist vorerst absichtlich nicht als CMS aufgebaut, da sie schlank und neutral bleibt und die überzeugende Einfachheit einer handgeschriebenen Webseite verdeutlicht.
Es gibt mehrere dutzend Systeme auf dem Markt, die Inhalte von Webseiten verwalten können und so dem Unternehmen erlauben, die eigene Interentpräsenz selbst zu pflegen. Hier eine Auswahl.
Es ist eher eine Glaubensfrage, ob ein Unternehmen Wordpress einsetzen will oder lieber auf das verwaltungsbetonte TYPO3 und Artverwandte wie RedDot baut. Es ist ein wenig so, ob Sie lieber mit Microsoft und PCs arbeiten oder mit Macs von Apple: Das Betriebssystem von Apple ist ebenfalls intuitiv, nah am praktisch orientierten Menschen und verlangt geradezu danach, Texte zu schreiben - weil es Spaß macht. TYPO3 hingegen sieht aus wie aus einer vergangenen Zeit, als Programme noch mit Minisymbolen und und komplexen Verschachtelungen übersäht waren. Auch hier können Sie schnell Inhalte veröffentlichen, aber der Weg dorthin erinnert eher an eine technische Schaltplanzeichnung. Das wird sich sicher mit der angekündigten Version 5 von TYPO3 ändern, hoffe ich. Wer also in seinem Unternehmen bereits gewöhnt ist, mit solchen Systemen zu arbeiten, für den ist TYPO3 genau richtig. Für Menschen, die schnell und flexibel arbeiten wollen, sollte Wordpress trotz aller Unkenrufe genauer angesehen werden. Am besten lassen Sie sich von mir beraten - ich stelle Ihnen mehrere System live und zum Ausprobieren vor. Dann können Sie selbst entscheiden.
In der Agentur wird Wordpress als CMS eingesetzt. Hier scheiden sich die Geister der Webdesigner und Programmierer. Spätestens seit April 2010 ist Wordpress als CMS sehr gut nutzbar. Wordpress ist federleicht, sehr schnell erlernbar, intuitiv und besitzt eine frische aufgeräumte Struktur in der Redaktionsübersicht. Die Agentur hat erfolgreich Wordpress als CMS programmiert und eingesetzt. Mit über 11000 verfügbaren Zusatzmodulen ist (fast) alles möglich und die Redaktionsarbeit ist denkbar einfach. Wordpress ist optimal, wenn mehr aktuelle Artikel und Veränderungen anstehen als statische Seiten mit meist gleichbeibenden Inhalt. Selbst die Unterschiede in Fragen der Sicherheit und Rechtevergabe zu anderen Systemen wird verschwindend gering.
Die Agentur verwendet auch Typo3 als Enterprise CMS (für größere Unternehmen). Die Anforderungen für Typo3 sind hoch, auch an den Server und Provider, wo die Webseite gehostet wird. Dafür bringt Typo3 von Haus aus viele wichtige Bausteine für ein CMS mit. Insbesondere, wenn die Rechte- und Seitenverwaltung wichtig ist, so ist Typo3 eine gute Wahl. Mit Typo3 ist (fast) alles möglich. Die Redaktionsebene ist aber nicht annähernd so benutzerfreundlich wie z.B. Wordpress. Besonders in Deutschland hat sich Typo3 verbreitet, im Rest der Welt sehr wenig.
Andere System wie RedDot, Redaxo, Drupal, Contao, Joomla u.a. kommen bei Bedarf zum Einsatz. Mit Drupal werden z.B. auch große Webseiten wie die Seite von Amnesty international verwaltet.
Einen interessanten Überblick verschafft eine amerikanische Seite mit Rankings zu CMS. Ausgewertet werden über eine Million "top-websites". Dabei ist z.B. im Oktober 2010 Wordpress führend mit 55,5% Marktanteil gegenüber Typo3 mit 2,8% Marktanteil. Wobei zu bedenken ist, dass zwei Drittel aller beobachteten Webseiten überhaupt kein CMS nutzen! Link zur Webseite: w3techs.com
Ein weiterer Vergleich der Community (Entwicklergemeinde) der einzelnen CMS leifert Google Trends unter www.google.com. Auch hier ein ähnliches Bild wie bei w3techs.com.
Auch statische Seiten haben ihre Berechtigung im Internet. Für einen kleinen Auftritt bis 15 Seiten ist eine statische Seite durchaus eine Alternative. Der Vorteil ist klar: kostengünstiger, persönlicher, schneller, so gut wie nicht manipulierbar von Außen (Stichwort: Webseitenhack), weniger Traffic (Datenfluß) - noch wichtig bei Mobilgeräten und Internettarifen z.B. mit Surfsticks.
Für Webdesign nutze ich den Editor SEEdit von Sven Olsen
Andere Editoren, die mit grafischer Oberfläche arbeiten, werden zwar immer besser, aber sind nicht fehlerfrei bei der automatischen Codierung.
Ich arbeite vorrangig mit Mac und der Adobe Creative Suite. Es gibt nicht wirklich eine echte Konkurrenz zu dieser Suite und natürlich zu einem Mac (Glaubenssache, klar). Für die Buchgestaltung nutze ich ausschließlich Indesign in Kombination mit den anderen Programmen von Adobe.